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Alarmzeit

Samstag, 18. Oktober 2014, 20:29 Uhr

Alarmierte Stufe

Brand 3 Wiernsheim

Eingesetzte Kräfte

HLF 20/16 Wiernsheim
LF 8 Wiernsheim
MTW Wiernsheim
LF 8/6 Iptingen
LF 8 Pinache
LF 8/6 Serres
ELW 1 Mühlacker
Drehleiter Mühlacker (DLK 23-12)
Polizei
DRK-Helfer vor Ort Wiernsheim
Rettungsdienst mit RTW

Kellerbrand, Wiernsheim

Brand im Kellergeschoss erneut auf einen Raum reduziert - Schaden möglichst gering gehalten

Schon wieder hat es in Wiernsheim gebrannt. Schon wieder war es ein Raum in einem Kellergeschoss. Und schon wieder haben die Bewohner das Feuer auf diesen einen Raum begrenzt, was die Feuerwehr gerne aufgenommen hat, so dass durch verschiedene technische Hilfsmittel die Rauchausbreitung auf den Rest des Gebäudes auf ein Minimum reduziert wurde. Verletzt wurde niemand.

Weil die Leitstelle bei Notrufen mit dem Stichwort "Kellerbrand" immer gleich eine Vielzahl von Einsatzkräften alarmiert, waren innerhalb kurzer Zeit mehr als 50 Feuerwehrleute vor Ort. Die Lage stellte sich vor Ort nicht ganz so dramatisch dar, wie befürchtet. Weil Türe und Fenster geschlossen waren, blieb der Brand in einem Raum im untersten Geschoss des Gebäudes - der von der Straße aus ebenerdig erreichbar war - bis zum Eintreffen der Feuerwehr auf diesen einen Raum begrenzt. Lediglich etwas Rauch hatte sich schon den Weg ins Gebäudeinnere gebahnt.

Die ersten Kräfte unter Atemschutz gingen direkt in den Raum vor, dessen Eingangstür heiß war und in dem sich der Rauch staute. Dort brannte gar nicht viel, es war mehr ein Schwelbrand. Doch der Kunststoff - teils von Kabeln, teils von der Isolationsschicht um einen Warmwasserbehälter - ergab dabei umso mehr Rauch, so dass die zwei Feuerwehrleute in dem Raum überhaupt nichts sahen. Auch die Wärmebildkamera ergab keinen Aufschluss über einen großartigen Brandherd. Zu diesem Zeitpunkt war das Feuer bereits weitgehend erloschen.

Weil wegen Hitze- und Rauchentwicklung aber nicht gleich klar war, inwieweit noch Gefahr für dieses Gebäude und die fast direkt angebauten Nachbargebäude bestand, wurde vorläufig keins der neun angerückten Feuerwehrfahrzeuge heimgeschickt. Auch das Rote Kreuz blieb vor Ort. Hatte ein Bewohner bei seinem Löschversuch mit dem Pulverlöscher Rauch abbekommen? Würden alle Feuerwehrleute ohne Verletzungen durch den Einsatz kommen?

Letztlich waren Kräfte aus allen vier Abteilungen der Feuerwehr Wiernsheim im Einsatz, einige davon unter Atemschutz direkt am Ort des Geschehens. So waren die zuerst eingetroffenen Wiernsheimer mit zwei Trupps im Innenangriff tätig, die Abteilung Pinache stellte von Anfang an einen Sicherheitstrupp. Aus Iptingen kam die Ablösung für die zuerst eingesetzten Kräfte, und die Abteilung Serres sorgte für die Wasserversorgung und baute einen weiteren mobilen Rauchverschluss ein. Damit sollte verhindert werden, dass sich beim Belüften des Brandraums der Rauch ins Wohngebäude ausbreitet. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte es auch dieses Mal nur sehr kurz gedauert: Viereinhalb Minuten nach Alarmierung traf der erste Zugführer, genau eine Minute später die erste Löschmannschaft ein. Ab dann folgten weitere Kräfte im Minutentakt.

Autor: FF Wiernsheim,     Erstellt: 04. 11. 2014,     Aktualisiert: 31. 03. 2020,    

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