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Alarmzeit

Freitag, 29. Juli 2005, 19:28 Uhr

Unwettereinsätze, Wiernsheim

Es hatte sich schon während des Nachmittags angekündigt, als sich im Westen bedrohlich schwarze Wolken auftürmten. Als das Unwetter am Abend losbrach, schienen die Wolken von den umliegenden Hügeln direkt am Boden entlang zu kriechen und mehrere Beobachter fragten sich mit einem beklemmenden Gefühl: "Oh Mann, wo kommt da jetzt ein Rüssel aus den Wolken, wo?"

Weil es nur eine Frage der Zeit war, wann die Meldeempfänger losgehen würden, hatten sich mehrere Kameraden spontan im Feuerwehrhaus eingefunden. Sie besetzten das TLF, als ein erster Betroffener einen Wassereinbruch meldete. Von dort aus fuhren sie gleich zur nächsten Einsatzstelle. Als weitere Betroffene zum Feuerwehrhaus kamen, wurde von dort aus die Alarmierung nach Stufe K (Kleinsteinsatz) veranlasst, um ein paar weitere Helfer zu aktivieren. Bis weit nach Mitternacht war die Abteilung mit allen drei Fahrzeugen unterwegs, insgesamt gab es zwölf Einsatzstellen. Die Verständigung erfolgte über das zentrale Feuerwehrhaus in Wiernsheim, das den ganzen Abend lang als Anlaufstelle für Hilfesuchende und für die Einsatzkräfte diente.

Letzte Rettung für einige Helfer, die vor dem Unwetter noch kein Abendessen gehabt hatten, war um kurz vor eins die Fahrt nach Niefern, wo beim MacDonald einfach die kompletten Restbestände aufgekauft wurden, die wenige Minuten vor Ladenschluss noch in der Auslage bereitlagen.

Autor: FF Wiernsheim,     Erstellt: 04. 11. 2014,     Aktualisiert: 31. 03. 2020,